Wie alles begann
Angefangen hat alles bereits vor vielen Jahren. Schon seit über zehn Jahren habe ich Probleme beim Essen festgestellt. Anfangs nur vereinzelt bei Reisgerichten. Ich denke das waren ein paar wenige Vorkommnisse über die Jahre hinweg. Bis ich irgendwann zwar nur minimale, aber ständige Schluckbeschwerden feststellte. Manchmal bei einem Fleischkäsebrötchen, aber auch Kartoffeln oder Salat. Mit der Zeit wurde es dann aber schlimmer. Zum Glück war es bisher nie ernsthaft bedrohlich.
Anfang 2015 entschloss ich mich dann zum Arzt zu gehen. Mein Hausarzt schickte mich dann auf Grund des Verdachts auf das Zenker-Divertikel zum Röntgen. Der Verdacht wurde nicht bestätigt. Jedoch konnte dabei eine Verengung der Speiseröhre festgestellt werden. Daraufhin wurde ich zu meinem jetzigen Gastroenterologen geschickt. Mittels Magenspiegelung hat er dann die Diagnose „lymphozytäre Ösophagitis“ diagnostiziert.
Die Schluckbeschwerden äußern sich auf zwei unterschiedliche Arten:
1) Essen rutscht nur schwer runter
Allgemein habe ich beim Essen das Gefühl, dass das Essen schwerer die Speiseröhre runtergeht. Je nach Gericht unterschiedlich schwer. Ich würde sagen, am meisten merke ich das z. B. bei Kartoffeln/Pommes oder Brot, aber auch Fleisch oder Nudeln. Weniger schlimm ist es bei Salat oder Gemüse. Bei Pizza oder Süßigkeiten habe ich das Problem auch fast gar nicht. Bekannt ist mir dieses Problem seit einigen Jahren. Mindestens seit 2010. Vielleicht auch früher. Anfangs war es aber eher nicht so schlimm.
Unter Einnahme von Flutide 1-0-1 je zwei Hübe, war das Problem so gut wie weg. Seit der Einnahme 0-0-1, ist es immer noch besser und stört mich im Alltag eigentlich auch nicht. Aber es ist nicht ganz so gut wie mit 1-0-1.
2) Essen bleibt Stecken (so zumindest fühlt es sich an)
Dann habe ich noch ab und zu das Problem, das vor allem bei Reisgerichten vereinzelt Essen irgendwo stecken bleibt. So zumindest fühlt es sich an. Mit Husten, Spucken, Erbrechen versuche ich dann das vermeintlich hängengebliebene Stück rauszubekommen. Ein paar Schlücke Wasser helfen dann meistens. Das kann aber schon so ca. 15 Minuten dauern. Beim Husten und Spucken kommen immer wieder kleine Reste raus. Bis das Gefühl manchmal schneller, manchmal aber auch nur langsam wieder weggeht.
Die ersten Fälle, an die ich mich zurückerinnern kann, waren ca. 2005, evtl. auch früher. Im Schnitt habe ich das Problem so ca. 1-2 Mal pro Jahr.
Ich kann mich an eine Situation erinnern, bei der das Problem bei einem Stück Fleisch aufgetreten ist. Allerdings habe ich das erst gar nicht wegbekommen. Erst nach ca. 30-60 Minuten ist das Gefühl langsam weggegangen. Auch hier war es nicht so, dass das ganze Fleisch wieder rausgekommen ist, sondern eher das Gefühl langsam wegging.
In ganz seltenen Fällen, so ca. 2 Mal hatte ich auch Angst, dass ich keine Luft mehr bekomme. Ich weiß aber nicht mehr, ob ich wirklich keine Luft mehr bekommen hab oder das nur ein Angstgefühl war. In der Regel bekomme ich normal Luft und kann normal atmen. Gerichte an die ich mich erinnern kann, bei denen das Problem aufgetreten ist:
- Putengeschnetzeltes mit Reis
- Gefüllte Paprika mit Reis
- Gyros mit Reis und Salat
- Pommes und Fleisch
Das ist auch der Grund, warum ich Reis nicht so oft esse.
Spätestens seit der Behandlung mit Flutide Mite, ist dieses Problem nicht mehr aufgetreten.